Der Chili des Tages

Pequin



Die Pflanze produziert gute Erträge von 28 mm langen, 12 mm breiten Chilis. Die Schoten sind sehr sc... mehr...

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Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse

Die Chili-Pflanzen gehören zur Gattung capsicum und somit zu Familie der Nachtschattengewächse (solanaceae). Zu dieser zählen auch andere Nutzpflanzen wie Kartoffel, Tomate, Tabak, Auberginen und andere.

Die Gattung capsicum

Die ca. 30 capsicum-Arten lassen sich nur schwer von einander abgrenzen. Die Wildarten haben meist aufrecht stehende Blüten und Früchte, die nach der Reife abgeworfen werden. Die kultivierten Pflanzen haben weniger und größere Früchte, die oft hängen, und bei Reife nicht abgeworfen werden.

Die 5 kultivierten Arten sind:

capsicum annuum

Zu dieser Art gehört ein Großteil der verkauften Paprikas und Chilies (wie z.B. der Gemüsepaprika, Peperoni, Anaheim, Cayenne, Jalapeno...) Das Aussehen der Pflanze und der Früchte kann dank jahrtausendelanger Zucht erheblich schwanken. Die Blüten sind weiß und sitzen einzeln auf den Stengelknoten. Die Kelchblätter sind als Zähne ausgebildet. Die Früchte hängen wie die Blüten oft nach unten. Die Pflanzen sind, wie der Name schon sagt, einjährig. Sie vertragen keinen Frost.
Hauptverbreitungsgebiet ist das mittelamerikanische Tiefland. Sie werden aber überall auf der Welt angebaut.

capsicum baccatum

(früher capsicum microcarpum (=capsicumbaccatum var baccatum) und capsicum pendulum (=capsicum baccatum var pendulum)). Baccatum bedeutet "beerenartig". capsicum baccatum ist etwas kälteresistenter als capsicum annuum und wird z.B. in den Anden angebaut. Die Blüten sitzen ebenfalls hängend und einzeln auf den Stengelknoten. Sie sind weiß-grünlich oder creme-farben, mit gelblichen Flecken und gelben Staubbeuteln. Die Früchte sind oft sehr scharf.
capsicum baccatum wird häufig zum Einkreuzen in andere Sorten verwendet, da diese Art gegen einige wirtschaftlich bedeutende Pflanzenkrankheiten relativ resistent ist (Phytophtora, Leveillula taurica, Gurken-Mosaik-Virus). Die Art ist in Südamerika sehr verbreitet, woanders nur ziemlich selten zu bekommen. Wieso, ist allen ein Rätsel, denn die Früchte haben oft einen sehr guten Geschmack, und sie sind auch nicht schwieriger zu ziehen als capsicum annuum-Varietäten.
Die Früchte sind in Südamerika im allgemeinen unter dem Namen "Aji" auf dem Markt (z.B. Aji Oro, Aji Lemon usw.).

capsicum chinense

(auch capsicum sinense). Zu dieser Art gehören die schärfsten Sorten. Die Blüten sitzen zu 2-5 auf den Knoten. Die Blütenblätter sind weiß oder stumpf-weiß. Kelchzähne fehlen. Zwischen der Basis des Kelches und dem Blütenstiel befindet sich eine Einschnürung. Trotz seines Namens kommt capsicum chinense nicht aus Asien, sondern ebenfalls aus Mittel- und Südamerika.

capsicum frutescens

Diese Art ist nahe mit capsicum chinense und capsicum annuum verwandt. Die Blütenblätter sind aber oft deutlich grünlich-weiß. Die Einschnürung zwischen Kelch und Blütenstiel fehlt. Zum taxonomischen Status von capsicum annuum, capsicum chinense und capsicum frutescens s. auch unten.
Die Blüten wachsen zu vielen auf den Stengelknoten und die Früchte stehen oft aufrecht. Hierdurch kommt bei der Ernte der Eindruck eines "Chili-Straußes" zustande.

capsicum pubescens

Pubescens bedeutet "behaart". Die Pflanzen haben nämlich behaarte Blätter. Sie sind recht frostbeständig (bis -5°C) und wachsen deshalb auch noch in den Hochlagen der Anden (bis ca. 3000m). Im Gegensatz zu den anderen Arten ist capsicum pubescens vieljährig (bis zu 10 Jahren). Die Blüten wachsen einzeln auf den Stengelknoten. Sie sind dunkel-purpurrot bis stumpf-violett mit einem weißen Zentrum. Der Kelch besteht aus kleinen Zähnen. Die Früchte sind klein oder mittel und scharf. Die Samen sind schwärzlich (bei den anderen Arten: hellbraun). capsicum pubescens läßt sich nur schwer mit den drei obigen Arten kreuzen. Es ist von Kolumbien bis Bolivien einer der häufigsten Chilies.

Der Grund, warum diese Art außerhalb der Anden nicht verbreitet ist (sie wird nur selten noch in Guatemala und Mexiko angebaut) ist vermutlich, daß sie ein kühles, aber mehr oder weniger frostfreies Klima braucht, daß sie zwei Jahre bis zur Fruchtreife braucht, und daß die Früchte fleischig und leicht verderblich sind. Zu dieser Gattung gehören Rocoto Red und Rocoto Yellow.


Abgesehen von diesen 5 Arten werden auch die scharfen Früchte der anderen Arten von den Menschen gesammelt, auch wenn sie nicht angebaut werden. capsicum praetermissum, capsicum cardenasii, capsicum eximium und capsicum chacoense werden in Teilen Südamerikas aus freier Wildbahn gesammelt und kommerziell vermarktet.

Author: Michael Becker


Herkunft

Ursprünglich stammen die meisten Chilis aus Südamerika. Einzelheiten sind in die Geschichte des Chilis nachlesbar. Diese sollte eine richtiger chilehead auf jeden Fall kennen.

Namensgebung und Bezeichnungen

Andere Länder, andere Chilis! In den verschiedenen Länder der Welt gibt es die unterschiedlichsten Bezeichnungen für Chilis.

Schärfegrad

Wie der Schärfegrad von Chilis bestimmt wird und was Scoville-Einheiten sind ist in der Rubrik Capsaicin zusammengefasst.

Schärfeskala

Wie scharf Chilis werden können und welcher der schärfste Chili ist wird in der Heatscale veranschaulicht. Aber Vorsicht: It's not cool man, it's damn hot man!!!

 



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